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Wir verloben uns! Ja dernfns denn des? (1stündige Sondersendung)
Eine einstündige Sondersendung von Freak-Radio widmet sich im KulturCafe in den Osterferien dem Thema "Liebe und Verlobung" von Menschen mit Lernbehinderungen: Tatsächlich ist das Thema "Liebe und Verlobung" von Menschen mit Lernbehinderungen weitgehend tabu.
Wenn Sie diese Sendung nachhören wollen, klicken Sie bitte hier. Sie können das MP3 der Sendung kostenlos laden.
Einleitungsmoderation
Wir verloben uns! – Ja dürfn´s denn das? Das ist das Thema der heutigen Sendung. Sexualität, Liebe und Beziehungen sind für Menschen mit Lernbehinderungen heute noch immer nicht selbstverständlich. Darum soll es in der heutigen Sendung gehen.
Während sich ein Theaterprojekt in Tulln seit bereits fünf Jahren damit beschäftigt, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur in ihren eigenen vier Wänden leben dürfen sollen, sondern auch eine eigene Beziehung bis hin zur Eheschließung haben wollen – im aktualisierten Stehgreiftheater geht es jetzt um Verlobung – ist Verlobung für ein Wiener Paar ganz aktuell. Doch eine Verlobung kann nicht verhindern, dass es „Funkstörungen“ durch Dritte gibt.
All dies bedingt einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität. Damit ein grundlegendes Wissen verbreitet werden kann, gibt es jetzt eine Broschüre zum Thema.
Ich begrüße dazu jetzt ganz herzlich Magistra Linda Schüchner, Leiterin des Wohnverbunds Leopoldstadt der „Jugend am Werk Begleitung von Menschen mit Behinderung GmbH“. Was war für Sie eigentlich der Anlass für dieses Projekt?
Dann begrüße ich Frau Gerlinde Zickler. Seit fünf Jahren gibt es jetzt ein Stück mit Menschen mit Lernbehinderungen, zentral steht in der aktualisierten Fassung jetzt das Thema Verlobung im Mittelpunkt. Warum?
Alma Ahmetovic: Warum ist es so wichtig, sich auch verloben zu dürfen?
Michaela Ressl: Wie war die Verlobung für Sie?
Gerda Ressl vom Verein Behindertenombudsmann ist die Mutter von der Verlobten: Aber die Verlobung ist gefährdet, weil jemand "dazwischenfunkt"?
Fragen:
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Wie ist es zur Verlobung gekommen?
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Niemand darf jemand anderen zur Sexualität zwingen. Wenn man eine Person berührt, die das nicht will. (Broschüre, S.9 und S. 39)
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Was ist das Besondere an diesem Theater?
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Jahrelang war Behinderung und Sexualität ein Tabuthema. Kann es sein, dass es gerade deshalb jetzt zu Fragestellungen kommt, die sich bisher eben nicht gestellt haben?